Morbus Parkinson und Verstopfung

Ca. 80 % der Patienten mit einem Parkinsonsyndrom leiden an einer dauerhaften Verstopfung!


Verstopfung ist eine häufige und lästige Begleiterscheinung im Laufe einer Parkinsonerkrankung. Dafür gibt es im wesentlichen drei Gründe: die Bewegung der Darmmuskulatur ist durch die Krankheit selbst verringert, der allgemeine Bewegungsmangel – als Folge der Krankheit – begünstigt eine Darmträgheit und die meisten Parkinsonmedikamente weisen Verstopfung als die zentrale Nebenwirkung auf.


Für die gute Aufnahme der Medikamente ist allerdings eine geregelte Verdauung notwendig. Achten Sie daher darauf, dass Sie mindestens alle drei Tage, besser noch alle zwei Tage, den Darm entleeren können.


Führen konventionelle Maßnahmen wie ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung und genügend Flüssigkeitsaufnahme nicht zum gewünschten Erfolg, sollten Sie nicht zu lange zögern, ein Abführmittel einzusetzen.
Prüfen Sie dabei aber sorgfältig, welches Therapiekonzept gerade in der Langzeitbehandlung Ihren Gesamtorganismus auf Dauer schont, aber dennoch immer wieder schnell und sicher, ohne Nebenwirkungen und ohne Gewöhnung, für „Erleichterung“ sorgt.


Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach den unterschiedlichen Behandlungsansätzen bei chronischer Darmträgheit in Zusammenhang mit einer Parkinsonerkrankung. Er berät Sie gern. Einen ersten Überblick vermittelt Ihnen diese kleine Broschüre.

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Lecicarbon® E/K/S CO2-Laxans
Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei verschiedenen Ursachen der Stuhlverstopfung, z. B. bei schlackenarmer Kost oder mangelnder Bewegung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Zur Darmentleerung bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen im Enddarmbereich. Kann auch zusätzlich angewendet werden, wenn vorher andere Abführmittel erfolglos genommen wurden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
athenstaedt, D-35088 Battenberg (Eder)