Handicap und Verstopfung

Etwa 60 Prozent der Menschen mit Handicap geben an, dass Probleme mit der Verdauung zur Verminderung ihrer Lebensqualität führen!


Viele Menschen mit Handicap leiden unter chronischer Verstopfung, weil sie in ihren Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt sind. Und mit einer Querschnittlähmung ist in den meisten Fällen auch eine Störung der Mastdarmentleerung verbunden. Verschiedene Methoden des Darmmanagements wie zum Beispiel Kolonmassagen, spezielle Lagerungstechniken oder Darmspülungen können hierbei in Verbindung mit der Gabe geeigneter Abführmittel Erleichterung verschaffen.


Besonders wichtig für Menschen mit Handicap sind dabei, neben einer sicheren, schnellen und restlosen Entleerung ohne „Nachkleckern“, die exakte zeitliche Planung und Rhythmisierung des Stuhlgangs.


Abführhilfen können im Übrigen vom Arzt verschrieben und dann von der Kasse bezahlt werden. Medikamente für Personen mit Blasen- und Mastdarmlähmung sind nämlich von der Budgetierung ausgeschlossen.
Sollten Sie also häufig mit einer Verstopfung zu tun haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Er berät Sie gern.


Fragen Sie auch Ihren Pflegedienst nach den unterschiedlichen Behandlungsansätzen bei chronischer Darmträgheit in Zusammenhang mit einem Handicap. Einen ersten Überblick vermittelt Ihnen diese kleine Broschüre.

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Lecicarbon® E/K/S CO2-Laxans
Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei verschiedenen Ursachen der Stuhlverstopfung, z. B. bei schlackenarmer Kost oder mangelnder Bewegung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Zur Darmentleerung bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen im Enddarmbereich. Kann auch zusätzlich angewendet werden, wenn vorher andere Abführmittel erfolglos genommen wurden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
athenstaedt, D-35088 Battenberg (Eder)